Österreich befindet sich in einer Pflegekrise, und das Problem wird nicht kleiner: Laut Wifo dürften 2030 rund 24.000 Pflegekräfte mehr benötigt werden als 2016. Vor allem für ältere Personen ein Problem, da sie vermehrt auf Pflege angewiesen sind. Etwas gegen den Notstand unternehmen möchte das Grazer Start-up „Herzens App“. Über die gleichnamige Software können Familien nicht nur – für eine Vermittlungsgebühr – Pflegekräfte finden, auch die Kommunikation wird erleichtert. „Oft gibt es Sprachbarrieren – über unsere Software kann ich aber der Pflegekraft auf Deutsch schreiben, der Text wird in ihre Muttersprache übersetzt und sie kann in dieser antworten“, erzählt Gründer Konstantin Pollanz. Auch die Pflegekräfte profitieren: Die gesamte Dokumentation kann in der App erledigt werden. Zeitliche Ressourcen werden so frei und die Pflegekraft hat mehr Zeit für den Patienten. Pollanz hofft so, mit seinen Co-Gründern Oliver Wimmer und Alireza Fasih den Pflegeberuf wieder attraktiv zu machen. Immerhin bleiben Pflegekräfte im Schnitt nur sieben Jahre im Beruf. Im Gespräch mit Andrea Jerković und Peter Siegmund erzählt Pollanz, woher die Idee zu einer solchen App stammt, wie man mit Rückschlägen umgeht und was man noch vorhat.
Österreich befindet sich in einer Pflegekrise, und das Problem wird nicht kleiner: Laut Wifo dürften 2030 rund 24.000 Pflegekräfte mehr benötigt werden als 2016. Vor allem für ältere Personen ein Problem, da sie vermehrt auf Pflege angewiesen sind. Etwas gegen den Notstand unternehmen möchte das Grazer Start-up „Herzens App“. Über die gleichnamige Software können Familien nicht nur – für eine Vermittlungsgebühr – Pflegekräfte finden, auch die Kommunikation wird erleichtert. „Oft gibt es Sprachbarrieren – über unsere Software kann ich aber der Pflegekraft auf Deutsch schreiben, der Text wird in ihre Muttersprache übersetzt und sie kann in dieser antworten“, erzählt Gründer Konstantin Pollanz. Auch die Pflegekräfte profitieren: Die gesamte Dokumentation kann in der App erledigt werden. Zeitliche Ressourcen werden so frei und die Pflegekraft hat mehr Zeit für den Patienten. Pollanz hofft so, mit seinen Co-Gründern Oliver Wimmer und Alireza Fasih den Pflegeberuf wieder attraktiv zu machen. Immerhin bleiben Pflegekräfte im Schnitt nur sieben Jahre im Beruf. Im Gespräch mit Andrea Jerković und Peter Siegmund erzählt Pollanz, woher die Idee zu einer solchen App stammt, wie man mit Rückschlägen umgeht und was man noch vorhat.