Geniestreich – der Podcast der Steirischen Wirtschaft

Episode 37: Vom Schicksalsschlag zur Pionierin: Anita Frauwallner über Allergosan

Episode Summary

Anita Frauwallner hat sich gänzlich der Darmgesundheit verschrieben. 1991 gründete die studierte Linguistin das Institut Allergosan in Graz. Das Unternehmen ist vor allem für seine Probiotika bekannt und gilt in Europa in diesem Bereich als führend. Erhältlich sind die Produkte in über 40 Ländern. Dem Erfolg ging jedoch ein tragischer Schicksalsschlag voraus. Frauwallners erster Ehemann, der selbst Arzt war, entwickelte in jungen Jahren die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa. Mit gerade einmal 40 Jahren bekam er die Diagnose Dickdarmkrebs. Nach zwei Jahren und unzähligen Krankenhausaufenthalten verlor er den Kampf. „Am Friedhof habe ich mir gedacht, was, wenn die Krankheit erblich ist und auch mein Sohn irgendwann daran erkrankt, also habe ich mich mit alternativen Behandlungsmethoden auseinandergesetzt“, erinnert sich Frauwallner. Nachdem sie in einer Apotheke gearbeitet hatte, lernte sie auf Fortbildungen Wissenschaftler kennen, die mit ihr zusammenarbeiten wollten. Wie sie das als Nichtmedizinerin geschafft hat, wieso sie am Beginn ihrer Selbständigkeit mit einer Welle von Klagen überrollt wurde und warum sie dennoch nicht aufgeben wollte, erzählt sie in der neuesten Folge von „Geniestreich".

Episode Notes

Anita Frauwallner hat sich gänzlich der Darmgesundheit verschrieben. 1991 gründete die studierte Linguistin das Institut Allergosan in Graz. Das Unternehmen ist vor allem für seine Probiotika bekannt und gilt in Europa in diesem Bereich als führend. Erhältlich sind die Produkte in über 40 Ländern. Dem Erfolg ging jedoch ein tragischer Schicksalsschlag voraus. Frauwallners erster Ehemann, der selbst Arzt war, entwickelte in jungen Jahren die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa. Mit gerade einmal 40 Jahren bekam er die Diagnose Dickdarmkrebs. Nach zwei Jahren und unzähligen Krankenhausaufenthalten verlor er den Kampf. „Am Friedhof habe ich mir gedacht, was, wenn die Krankheit erblich ist und auch mein Sohn irgendwann daran erkrankt, also habe ich mich mit alternativen Behandlungsmethoden auseinandergesetzt“, erinnert sich Frauwallner. Nachdem sie in einer Apotheke gearbeitet hatte, lernte sie auf Fortbildungen Wissenschaftler kennen, die mit ihr zusammenarbeiten wollten. Wie sie das als Nichtmedizinerin geschafft hat, wieso sie am Beginn ihrer Selbständigkeit mit einer Welle von Klagen überrollt wurde und warum sie dennoch nicht aufgeben wollte, erzählt sie in der neuesten Folge von „Geniestreich".